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Archive for the ‘Gemeinsame Lösung’ Category

Neuer Internetshop entdeckt:

Kaufen Sie, bitte bitte!!!

Reifendruckmesser, Keilriemenfett, W-Lan Kabel und vieles vieles mehr!

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Leserbrief an die Schwäbische Zeitung zum Thema DSL Ausbau im ländlichen Raum

Gerade habe ich von einem Bekannten einen Leserbrief mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten. Es geht um folgenden Artikel der Schwäbischen Zeitung vom 23.09.2012;

DSL Bürgerinitiative ruft zum Spenden auf
Laufende Verträge sollten nur in kurzen Fristen verlängert werden

Endlich Anschluss: Dafür kämpft die „DSL Bürgerinitiative Beuren, Blochingen, Rulfingen mit Zielfingen“. (Foto: dpa/SZ-Archiv)
Von Vera Romeu

RULFINGEN Diese Woche werden die Briefe an die interessierten Bürger hinaus gehen, die signalisiert hatten, für das ambitionierte Projekt der „DSL Bürgerinitiative Beuren, Blochingen, Rulfingen mit Zielfingen“ spenden zu wollen. Der im Vorfeld schon zugesagte Betrag sollte nun mit dem Stichwort „DSL Mengen“ auf das Konto der „Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung“ überwiesen werden. Frank Seeger von der Bürgerinitiative führt die Liste der Spender, aktualisiert sie kontinuierlich. Die Spendenbescheinigung wird dem Spender innerhalb einer kurzen Bearbeitungszeit zugesandt, damit sie bei der Steuerklärung geltend gemacht werden kann. „Die Spenden sollten bis spätestens Ende Oktober auf dem Konto der Frauenhoffer Stiftung eingegangen sein“, bitten die Initiatoren.
Am 30. Juni 2013, so hat es die Firma NeckarCom vertraglich zugesagt, werden die Bürger in Beuren, Blochingen und Rulfingen die Möglichkeit bekommen, ihren Haushalt an das schnelle DSL anzuschließen und die hohe Leistung der Breitbandversorgung genießen.
Wichtig ist aber jetzt neben der Spendenüberweisung, dass die Bürger ihre derzeit laufende Verträge mit ihrem Internetanbieter hervor holen und prüfen, wann sie verlängert werden müssten. Ab jetzt gilt der Rat, keine langfristige Verträge mehr zu unterschreiben, sonst kann es passieren, dass der eigentlich interessierte Bürger erst lange nach dem 30. Juni 2013 angeschlossen werden kann.

Im Hintergrund ist viel von den privaten Initiatoren geleistet worden. Ihnen ist es zu verdanken, dass mit der „Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung“ Kontakt aufgenommen wurde. Parallel wurde von der Stadtverwaltung einen Zuschuss aus dem Entwicklungsprogramm Ländlichen Raum (ELR) beantragt, um die Breitbandversorgung für Unternehmer in den Ortsteilen zu sichern. Von den insgesamt 135 000 Euro, die aufgebracht werden müssen, um das große Projekt der modernen Grundversorgung umzusetzen, kommen 54000 Euro aus dem Programm ELR. Den Rest müssen die Bürger miteinander aufbringen. „Werden die Spendenzusagen von den Bürgern eingehalten, so schaffen wir es bis Ende Oktober unseren Anteil beizusteuern“, berichten die Gründer der privaten DSL Initiative, die die Ortsteilen Beuren, Blochingen und Rulfingen zu einer leistungsstarken Solidargemeinschaft hat zusammenwachsen lassen.
Nach Ende Oktober, werden die Initiatoren alle Bürger aus den drei Ortsteilen zu einer Informationsveranstaltung in die Blochinger Festhalle einladen. Regine und Franz Frauenhoffer sowie Vertreter der Firma NeckarCom werden den Bürgern die weitere Schritte genau erklären. Danach können sich die Bürger mit ihren konkreten Fragen über ihren laufenden Vertrag an die Stiftung, an die NeckarCom und an die Gründer der DSL-Initiative wenden und sich beraten lassen. Um anzuschließen müssen nämlich die Haushalte den Betreiber wechseln. Nur bei NeckarCom kann man dann in den Genuss der leistungsstarken Breitbandversorgung kommen. „Da kann es schon sein, dass beim einen oder anderen Fragen über die Modalität des Wechsels aufkommen. Wir werden diese Fragen nach der Informationsveranstaltung gern beantworten und beim Wechsel behilflich sein“, versprechen die Initiatoren. Die laufende Verträge sind erfahrungsgemäß sehr verschieden, sie müssen individuell und genau angeschaut werden, um zum richtigen Zeitpunkt wechseln zu können.
Die private DSL Bürgerinitiative hat Hand in Hand im Hintergrund zusammengearbeitet. Die wichtigste Hürde ist nun, die Spenden von den Bürgern zu bekommen. Dann dürfte nicht mehr viel im Weg stehen, um ab 1. Juli des kommenden Jahres an der Datenautobahn angeschlossen zu werden. Haushalte und Betriebe sichern sich auf diese Wiese Standortvorteile für ihre Ortsteile.
(Erschienen: 23.09.2012 20:20)

via

Hier nun der Leserbrief:

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

sicherlich ist es ein positives Anliegen, den ländlichen Raum mit einem schnellen Internet auszubauen. Es ist auch schön zu sehen, dass engagierte Bürger etwas bewegen können. Mit dem Artikel vom 23.09.2012 zum DSL Ausbau und dem einhergehenden Spendenaufruf, soll nun das Vorhaben finanziert werden. Leider nicht ohne Nachteile für die Bürgerinnen und Bürger:

Natürlich benötigt man für ein solches Projekt einen DSL Anbieter, deshalb arbeitet man auch hier mit einem Vertragspartner eng zusammen und bindet die Kunden mittels Vertrag. Eine freie Auswahl des Anbieters ist somit nicht gewährleistet – die Kosten des Anbieters müssen sich ja langfristig decken. Gibt es Probleme mit dem Anbieter, ist ein Wechsel unmöglich und der Kunde muss sich damit abfinden.

Um den Zuschuss des ELR zu erhalten, müssen über Spendenbeiträge 81.000 € eingesammelt werden. Das bedeutet, dass die Bürger nicht nur an einen Anbieter gebunden werden, sondern auch noch zu ungefähr zwei Dritteln selbst den Ausbau finanzieren müssen. Dieser Ausbau beinhaltet vermutlich auch die Sanierung des Stromnetzes, was mit einer DSL Leitung meist einhergeht. Wie mir scheint, geht der Trend im ländlichen Raum in letzter Zeit stark in Richtung privat finanziertem Netz- und Straßenausbau, wobei letzteres ja wiederum ein eigenes Kapitel für sich ist.

Wie das im Bereich Computer und IT so ist, entwickelt sich die Technik stets rasant weiter. So auch im Bereich des (mobilen) Internets. Gibt man bei Google als Suchwort „LTE+DSL“ ein, so wird einem schnell klar, dass es mittlerweile gute, erschwingliche Alternativen zu einer DSL Leitung gibt. Die zukunftstechnologie LTE ist gerade FÜR den ländlichen Raum eine wirkliche Alternative und schon jetzt weit verbreitet. Vermutlich haben schon viele Jugendliche auf Ihren Iphones/Smartphones LTE. Viele Eltern dürften nicht wissen, was das ist, bzw. das es das überhaupt gibt. Laut der Vodafone-Netzabdeckungsübersicht ist übrigens an allen Standorten (Blochingen, Rulfingen, Zielfingen und Beuren) LTE verfügbar und kein weißer Fleck auf der Karte erkennbar. Ein Bekannter aus Zielfingen hat mir das mit seinem Iphone vor Ort bestätigt.

Die Arbeit der Frauenhoffer Stiftung und den Beteiligten ist selbstverständlich eine Bereicherung für den ganzen Landkreis und darüber hinaus. Zur Erreichung des Ziels „Chancengleiche Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie“ spielt LTE jedenfalls eine große Rolle und sollte von der Stiftung nicht außer Acht gelassen werden.

Letztlich wird mit einem an sich tollen Vorhaben der Bürger zu einem großen Teil für die Finanzierung des Netzausbaus zur Kasse gebeten. Früher gehörte eine solche Finanzierung in das Aufgabengebiet der Stadtverwaltung, doch das hat sich mit Mengen 2.0 wohl auch geändert.

Mit freundlichen Grüßen
C. Müller

 

 

 

Grüner Balken und 3D-Effekt in Videos

Beim Internet-Video schauen kam immer so eine grüne Leiste und das Video sah aus, als wäre ein 3D-Effekt eingebaut. Kurz geduckdduckgo’t und schon hatte ich wunderbarerweise eine schnelle Problemlösung gefunden. Danke an den Author!

Es kann vorkommen, dass beim Update des Flash Players auf Version 10.2. im Firefox die Flash Videos von z.B. youtube.com mit einem grünen Balken/Streifen in der Mitte versehen werden und das Video doppelt erscheint.

Dieser Bug kann ganz einfach beseitigt werden:

  1. mit rechter Maustaste (im Video) Kontextmenü des Flash Players öffnen
  2. auf Einstellungen klicken
  3. Anzeige (sollte automatisch als erstes angezeigt werden)
  4. Haken bei Hardwarebescheulnigung aktivieren entfernen
  5. Schließen-Button klicken und Seite neu laden

Danach ist der Balken/Streifen wieder verschwunden. Hoffe mal, dass Adobe den Bug bald beseitigt hat. via

So, da nun alle Probleme behoben sind, könnt ihr jetzt auch zur Belohnung das Video reinziehen, welches ich mir angesehen habe:

Boah geil – Weißwurst mit integriertem Senf

Auf diese Erfindung hat die Welt (ausser Bayern natürlich) gewartet: Weißwürste mit eingebautem Senfanteil. Respekt. Mir kennat allas – ausser Hochdeitsch!

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Stefan Bless sagt, er habe die «Stuggi» genannte Wurst «aus einer Notsituation» heraus erfunden: «Bei Veranstaltungen standen oft die Kunden da – mit zwei Würsten in der Hand – und ihrer lieben Not, Ketchup oder Senf drauf zu machen.» via

Deutsche Wertarbeit

Das diese Dinger rosten würden, damit konnte ja auch keiner rechnen!!!

via BILD

Passendes Video zum Thema:

VLC Player 2.0

Der beste Player der Welt, der so ziemlich alle Dateien abspielt, wird 2.0. Also los Leute updaten! Die alten Einstellungen können bei der neuen Installation auch beibehalten werden, somit kann so gut wie nichts schiefgehen!

Hier gibt’s das Teil zum kostenlosen Download.

Waterfall! Das ultimative Party-Trinkspiel mit Spieleanleitung, bebildert und bunt!

28/01/2012 1 Kommentar

Seit geraumer Zeit brodelt es in Deutschlands Untergrund, denn es existiert ein neues und absolut dichtendes Trinkspiel von dem keiner genau weiß, woher es kommt oder wer es erfunden hat (diesen Eindruck habe ich zumindest). Es nennt sich, ganz im Sinne der vielen Getränke die man während des Spielverlaufs vernichtet:

Müsste ich Waterfall zusammengefasst in einem Satz beschreiben, so würde ich folgenden Wortlaut von mir geben: „Waterfall ist wie Yu-Gi-Oh oder Magic, nur mit saufen.“
Doch warum stelle ich dieses Meisterwerk der Trinkkultur für alle frei zugänglich ins world wide web? Hier eine kleine Hintergrundstory, was mich dazu bewogen hat:

Nachdem ich selbst schon mehrfach spontan spät nachts bei Kumpels anrufen musste, weil mir mal wieder nicht alle Aktionskarten oder die ein oder andere Regel nicht einfiel – und auch ich immer wieder spontan zu unsäglichen Zeiten angerufen werde, musste sich schleunigst etwas ändern. Endlich konnte ich mich dazu durchringen, die Spielregeln dieses ultimativen Party-Trinkspiels ins Netz zu stellen. Kommen wir nun zur hoffentlich idiotensicheren Spieleanleitung (und ja, sie ist bebildert!):

Inhaltsverzeichnis
0. Anzahl, Alter, Position der Mitspieler
1. Voraussetzungen (benötigte Utensilien) und Anordnung der Spielteile bei Spielbeginn
2. Die Aktionskarten
3. Reihenfolge und Charakter der Aktionen der Teilnehmer
4. Spielziel und Bedingungen für das Spielende
Optional (Folgt in einem weiteren Blogposting zu gegebener Zeit):
5. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – oder die dritte Halbzeit.
6. Das wirkliche Spielende

0. Anzahl, Alter, Position der Mitspieler
Das Spiel ist spielbar ab zwei Teilnehmern. Je mehr ihr jedoch seid, desto lustiger wird der Abend. Die Altersgrenze richtet sich ganz nach den gesetzlichen Vorgaben der alkoholischen Getränke, das ist ja sowieso klar. Die Spielteilnehmer sitzen verteilt um einen Tisch. Eine Sitzordnung gibt es nicht. Setzt Euch vielleicht nicht genau neben die Leute, die ihr nicht mögt. Ihr wisst ja was passieren kann, wenn man einen zu viel im Tee hat und es kommt einem einer dumm…

1. Voraussetzungen (benötigte Utensilien) und Anordnung der Spielteile bei Spielbeginn
Für eine Partie Waterfall benötigt ihr folgende Dinge, die in jedem gut sortierten Studentenhaushalt zu finden sein dürften:

A: Einen Tisch!

B: Ein Päckchen Pokerkarten. Ja es können auch Strippokerkarten sein.

C: Jede Menge Erfrischungsgetränke – Alkoholischer Natur versteht sich. Aufgrund der enormen Menge die man im spiel zu sich nimmt, dürfte Bier und Wein vollkommen ausreichen. Sorgt dafür, dass ihr im Notfall noch irgendwo Reserven auftreiben könnt, das Spiel heisst nicht umsonst Waterfall!

D: ähnlich große Becher/Gläser/Flaschen. Die Anzahl der Becher entspricht dabei der Zahl der Spielteilnehmer.

Das Spiel beginnt:
Mischt die Karten und legt diese anschliessend in einem geschlossenen, großen Kreis auf den Tisch. Achtet dabei, dass keine Lücken im Kreis vorhanden sind, warum erfahrt ihr später. Als Vorlage für die unkreativen unter Euch, hier ein kleines Foto:

Jeder Teilnehmer bekommt nun einen vollen Becher oder eben eine volle Flasche. Wer jetzt trinken will, der kann das natürlich problemlos tun (Vielleicht möchte der Ein- oder Andere ja seine Freundin beeindrucken oder so). Ab sofort tritt jedoch folgende Regel in Kraft, die ihr sicher schon aus vielen vielen anderen Trinkspielen kennt:

    Regel 1:

Wer sein Getränk leer hat, bekommt ein Neues.

2. Die Aktionskarten
Nun zu den Aktionskarten. Diese Übersicht kann frei in die Mitte gelegt werden, damit auch jeder Teilnehmer sehen kann, welche Karte, welche Aktion auslöst (Auch wenn die meisten Teilnehmer noch keine Ahnung davon haben, was sich hinter dem Begriff verbirgt).

Doch kommen wir nun zu der Übersichtsliste der Aktionskarten:

2 Toilet card
3 Little green man
4 Make a rule
5 Twenty-one
6 Person to the left
7 7 Piept
8 A ship came into the harbour
9 I never ever…
10 Social card
Bube Question Master
Dame Bitches drink
König Gentlemens drink
Ass Waterfall
Joker (optional) Jolly Joker

3. Reihenfolge und Charakter der Aktionen der Teilnehmer
Nun sind alle Vorbereitungen abgeschlossen – das Spiel beginnt. Der erste Spieler (meinetwegen der Jüngste aus der Runde ) fängt an und zieht eine Karte. Achtung, beim Ziehen der Karte muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Kreis nicht unterbrochen, d.h. keine Lücke, entsteht. Der Spielleiter weist auf folgende Regel hin:

    Regel 2:

Wer den Kreis durchbricht, muss trinken.

Daraufhin verweist der Spielleiter auf eine weitere Regel, die ab sofort in Kraft tritt:

    Regel 3:

Ab sofort darf nur noch der Besitzer einer Toilet Card auf die Toilette. Toilet Cards dürfen gehandelt werden.

Von nun an wird reihum gespielt und einer nach dem anderen zieht eine Karte, ohne natürlich den Kreis zu durchbrechen. Je nachdem, welche Karte ein Spieler zieht, muss eine entsprechende Aktionen ausgeführt werden.
Die einzelnen Bedeutungen einer jeden Aktionskarte erklärt der Spielleiter jedoch erst nach und nach, also erst dann, wenn eine Karte gezogen wird. Das erhöht den Spannungsfaktor bei jungfräulichen Spielteilnehmern! Nochmals zur Erinnerung:

    Regel 4:

Hält sich ein Spielteilnehmer nicht an die Vorgaben, so wird getrunken!

Hier nun eine ausführliche Beschreibung der Aktionskarten:

2 – Toilet card

Eine Toilet Card ermöglicht dem Spieler einen Gang auf die Toilette. Diese Karte kann im späteren Spielverlauf von entscheidender Bedeutung sein. Eine Toilet Card darf gehandelt werden (Verkauf, Tausch etc.). Setzt diese Karte also mit Bedacht ein!

Die Karte bleibt im Besitz des Glückspilzes. Zur Einlösung muss die Karte beim Spielleiter abgegeben werden. Der Spielleiter nimmt die eingelöste Karte dann aus dem Spiel. Eine Toilet Card kann also nur einmal verwendet werden.

3 – Little green man

Der little green man ist ein kleines, grünes, imaginäres Männchen, welches auf dem Getränk des Karteninhabers Platz nimmt. Dieses Männchen muss bei jedem Trinkdurchgang behutsam von der Kante des Getränks abbgesetzt und sanft auf den Tisch gesetzt werden. Nach dem Trinkvorgang muss der Karteninhaber das Männchen wieder vom Tisch zurück auf den Rand des Getränks setzen und einmal streicheln. Vergisst der Spieler den little green man, so muss dieser erneut einen Trinkvorgang ausführen – wobei natürlich der little green man entsprechend zu behandeln ist. Die Karte ist solange gültig, bis ein anderer Spieler die 3, also den little green man gezogen hat. Bei der Übergabe muss der LGM ebenfalls behutsam vom neuen Besitzer auf das neue Getränk gesetzt werden.

Der little green man ist bei jedem Trinkvorgang des Besitzers aktiv.

4 – Make a rule

Der Spieler, der diese Karte zieht, darf eine Regel zum Trinkvorgang aufstellen. Vergisst ein Spieler diese Regel, so muss er bestraft werden, d.h. der arme Kerl darf dann nochmal trinken. (Natürlich unter diesmaliger Beachtung der Regel). Zieht ein weiterer Spieler diese Karte, so wird eine neue Regel mit hinzugezogen, d.h. es gibt maximal 4 selbst geschaffene Regeln im Spiel. Eine Regel darf nicht mehr zurückgenommen werden.
Beispiele: Vor jedem Trinkdurchgang müssen die Personen die Trinken auf den Stuhl stehen, oder z.B. meine Lieblingsregel – die Glatze einer bestimmten Person reiben. :-) Hier kann man seeeeeehr kreativ sein, also lasst Eurer Fantasie freine Raum.

Regeln sind bei jedem Trinkvorgang aktiv und müssen von allen Spielteilnehmern befolgt werden.

5 – Twenty-one

Es wird von 1-21 durchgezählt, bei Erreichen der Zahl 21 muss getrunken werden. Verpennt im Vorfeld ein Spieler das durchzählen, so ist dieser mit Trinken an der Reihe. Ein sehr einfaches Spiel, kann jedoch zu späterer Stunde sehr, seeeehr schwierig werden. via

6 – Person to the left

Die Person zur Linken darf einen ordentlichen Schluck zu sich nehmen.

7 – sieben piept

Bei 7 piept wird von 1 beginnend hochgezählt. Bei Zahlen in denen eine 7 vorkommt, oder die durch 7 teilbar ist, sagt derjenige „piep“. Verpennt ein Spieler das „piep“, oder ein Spieler braucht zu lange, so muss derjenige trinken, der es verkackt hat.

8 – A ship came into the harbour

Wird diese Karte gezogen, so muss sich der Spieler einen Überbegriff einfallen lassen, zu dem die Spielteilnehmer reihum passende Begriffe vortragen müssen. Wird ein Wort doppelt genannt, oder fällt einem Spieler kein weiterer Begriff mehr ein, so muss zur Strafe ein Trinkvorgang durchgeführt werden. (Beispiele: Biersorten, Zigarettenmarken etc.)

9 – I never ever…

Bei „I never ever…“ ist Folgendes zu tun: Die Person die die Karte gezogen hat, nennt eine Sache die er noch niemals gemacht habt. Diese muss nicht der Wahrheit entsprechen. Alle Spielteilnehmer, die das bereits gemacht haben, dürfen trinken. Nehmt einfache Sachen, bei denen ihr vielleicht von ein zwei Personen wisst, dass sie das bereits gemacht haben (z.B. Ich habe noch niemals… eine Frau geküsst, oder… an einer Zigarette gezogen). Je besser ihr die Spielteilnehmer kennt, desto gezielter kann diese Karte eingesetzt werden. Vielleicht kommen ja auch einige Überraschungen ans Tageslicht, wer weiß :-)

10 – Social card

Es trinken alle anwesenden Personen

Bube – Question Master

Der Question Master ist eine sehr mächtige Karte, die den ganzen weiteren Verlauf des Abends bestimmen kann, sofern sie richtig eingesetzt wird. Der Question Master ist eine relativ fiese Institution. Wer diese Karte in seinem Besitz hat, dem dürfen keine Fragen mehr beantwortet werden. Erhält der QM trotzdem eine Antwort, so muss der arme Kerl, der es vermutlich nur gut gemmeint hat und diese Frage beantwortet hat, einen Trinkvorgang ausführen. Kurz zusammengefasst: Wer dem question Master eine Frage beantwortet muss trinken. Dem QM ist es erlaubt, hinterlistige, unerwartete Fragen zu stellen. Zieht ein weiterer Spieler diese Karte, so ist diese Person der neue Question Master.

Die Question Master Karte ist ab dem ersten Aufdecken ständig, d.h. IMMER(!) aktiv.

Dame – Bitches drink

Es trinken die anwesenden Damen.

König – Gentlemens drink

Es trinken die anwesenden Herren.

Ass – Waterfall

Beim sogenannten Waterfall müssen alle trinken. Alle beginnen gleichzeitig mit dem Trinkvorgang, es gilt jedoch folgende Vorgabe: Beim Absetzen des Getränks gibt es eine festgelegte Reihenfolge. Der Spieler der die Karte gezogen hat darf als erstes absetzen. Die Dauer kann er selbst bestimmen. Nach dem ersten Absetzen darf der nachfolgende Spielteilnehmer seinen Trinkvorgang abbrechen usw, also immer der Reihe nach… Die anderen müssen solange weitertrinken, bis sie an der Reihe sind, oder das Getränk schlicht und einfach leer ist. Alle anderen müssen sich jedoch nach wie vor an die Reihenfolge halten. Wie ihr sicherlich gemerkt habt, hängt alles von den Spielern ab, die vor Euch dran sind. Sind darunter gestandene Trinker, dann kann der Waterfall sich sehr lange ausdehnen.

Joker (optional) – Jolly Joker (Freie Wahl)

Lasst Euch was einfallen (z.B. ein Gläschen eines speziellen Schnaps, oder es muss eine spezielle Aktion ausgeführt werden etc.) – oder lasst den Joker einfach weg, falls euch nix einfällt.

4. Spielziel und Bedingungen für das Spielende
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, summieren sich die Anforderungen, Regeln, sowie die vernichteten Getränke exponential steigend an. Sind alle Karten aufgedeckt, ist das Spiel zu Ende und der oder die Kasten Bier(e) sind vermutlich schon lange leer. Sieger sind alle, die noch halbwegs durchblicken. Wie wäre es mit einer weiteren Partie Waterfall?

Viel Spass beim Nachspielen! Bei Fragen oder Unklarheiten einfach melden. In einer Ur-Variante gab es noch ein Mini Spiel namens „Fahsy Dag – Dahsy Fag“, welches ich aber nie so richtig kapiert und auch nicht gemocht habe. Daraufhin habe ich das dann einfach mit „Twenty-one“ oder mit einer „person to the right-Karte“ ersetzt. Sollte Euch also das Ein- oder Andere Minispiel nicht gefallen, tauscht es einfach mit etwas Anderem aus.