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Waffenstillstand im Währungskrieg

Die G20-Finanzminister beschlossen im südkoreanischen Gyeongju, „einen Abwertungswettlauf unserer Währungen zu vermeiden“. US-Finanzminister Timothy Geithner äußerte sich nach harter Kritik in den vergangenen Wochen positiv über China und hängte an die Konferenz in Südkorea einen Kurzbesuch im chinesischen Qingdao an.
Die Gefahr eines Währungskriegs, vor dem etwa Brasilien vor drei Wochen noch gewarnt hatte, hat sich damit deutlich verringert. Regierungen, Wirtschaftsverbände und Ökonomen hatten sich alarmiert gezeigt, dass manipulierte Abwertungen und protektionistische Schritte den Aufschwung der Weltwirtschaft gefährden und zu einer neuen Krise führen könnten. via

China wird in Zukunft also den Renminbi einer langsamen Aufwertung unterziehen, während die USA fröhlich weiter ihr „quantitative easing“ betreiben. Einen Tag später rückt China währenddessen auf Platz drei in der Rangliste des IWF auf.

Die Europäer werden zugunsten der Schwellenländer auf zwei Sitze verzichten – bisher stellten sie rund ein Drittel des Direktoriums. Keine Verluste gibt es für die USA, die über ein Vetorecht beim IWF verfügen. via

Das es für die USA keine Verluste gab, entspricht zwar nicht der Realität, war aber abzusehen, da der IWF erst durch große Beteiligung der USA entstanden ist.

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  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 01/11/2010 um 20:23

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