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Optimierung der optimalen Lösung am Beispiel von Online Banking

28/09/2010


Das Bild stammt von der Homepage der KSK München und verdeutlicht die Sicherheit der neuen Verfahren anhand niedlicher Bildchen von ganz fiesen Bilderbuchdieben.

Leider (für die Banken) gibt es seit Neuestem folgende Meldung:

Neue Varianten des Banking-Trojaners ZeuS nehmen jetzt das SMS-TAN-Verfahren (beziehungsweise mobile TAN, mTAN) ins Visier, berichtet der Sicherheitsdienstleister S21sec in seinem Blog. Beim SMS-TAN-Verfahren werden Transaktionsnummern (TANs) für Online-Bankgeschäfte auf das Handy des Kunden geschickt, mit denen dieser über einen Webbrowser dann etwa eine Online-Überweisung legitimiert. via

Kabumm, wer hätte es gedacht. Als mir mein Banksachbearbeiter die neuen Verfahren andrehen wollte habe ich ihm nur geantwortet: „Ich warte erst mal die ersten Zwischenfälle mit den tollen neuen Verfahren ab. Danach sehen wir weiter“. Aus meiner Sicht gibt es momentan nichts Besseres beim Online Banking, als eine Offline-Liste in Papierform. Wahrscheinlich müssen erst einmal zig neue Verfahren allesamt fehlschlagen, bevor man merkt, dass es die sicherste Variante schon einmal gab. Optimierung einer optimalen Lösung tendiert dazu fehlzuschlagen, immer.

UPDATE:
Die TAN Liste ist nicht, wie in diesem Artikel beschrieben, die sichere Variante. Details bitte hier nachlesen.

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  1. 02/03/2011 um 23:12
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