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GEZ – Teil drei – Antwort der AZ-Direkt

14/09/2010

So, es gibt Neuigkeiten von meinem GEZ-Desaster. Nachdem ich die AZ-Direct per E-Mail angeschrieben habe und freundlich nach Auskunft verlangt habe, habe ich am Samstag einen Brief im Briefkasten gefunden. Adressiert an meinen richtigen Namen. In meiner E-Mail hatte ich weder meine Identität, noch meine Adresse angegeben. Trotzalledem erreichte mich ohne Rückfrage dieser Brief. Also haben sie auch meine original Adresse.

Nun zum Inhalt:

(…) Im vorliegenden Fall wurde die Anschrift in der Schreibweise Name, Strasse, Ort von dem Unternehmen Palette-Adressenverlag GmbH, Hans-Nitsche-Str. 1, 65510 Idstein zur Verfügung gestellt.
Da nur die verantwortliche Stelle die Beachtung eines Widerspruchs kontrollieren kann, ist in § 28(4) BDSG festgelegt, dass der Betroffene seinen Widerspruch gegenüber der verantwortlichen Stelle erklärt.
– Um Ihnen zusätzlichen Aufwand zu ersparen, haben wir das bereits für Sie in die Wege geleitet. (…)

Okay, war ja klar, dass die AZDirect auch wieder irgendwoher die Adresse gekauft hat. Nun warte ich mal diese Woche ab, ob sich die Adress-Palettenfirma bei mir meldet. Auch bin ich gespannt an welche Adresse das Schreiben diesmal geht.

Zuguterletzt ging die AZDirect in Ihrem Schreiben noch auf die beigefügte Anlage auf Seite zwei ein. Ein Aufnahmeformular in die Robinsonliste. Mein Arbeitskollege meinte nur: „Na toll, und schon bist du in der nächsten Datenbank.“
Mit der Bezeichnung Robinsonliste verbinde ich Assoziationen wie „gestrandet auf einer einsamen Insel, ohne jegliche Zivilisation“. Vermutlich möchte die Werbewirtschaft genau dieses Gefühl vermitteln…

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