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Der demographische Wandel, oder doch nicht?

12/08/2010

Der Spiegel – Zuwanderungsdebatte:

(…) Deutschland ist unweigerlich auf Zuwanderer angewiesen
Doch das Merkel-Veto ignoriert eins der drängendsten Probleme des Landes. Deutschlands Bevölkerung schrumpft im Rekordtempo und ist unweigerlich auf Zuwanderer angewiesen. Laut einer Prognos-Studie wird die Anzahl der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2035 um mehr als acht Millionen oder rund 17 Prozent sinken. Deutschland steuert demnach auf einen massiven Fachkräftemangel zu. Dieser könnte einen fatalen Teufelskreis in Gang setzen: Weniger Wachstum gleich geringerer Arbeitskräftebedarf, weniger Arbeitskräfte gleich geringeres Wachstum. (…) via


Die 2. Graphik des demographischen Wandels kenne ich noch aus meiner Schulzeit. (Die Google Bildersuch-Ergebnisse zeigen den Wandel in all seinen Ausprägungen.) Dies war ein Dogma das wir schon in der 5.ten Klasse eingetrichtert bekamen. So ca. 9 Jahre später galt dieses Dogma noch immer. Als es bestimmte Diskussionen zu diesem Thema gab, hat keiner hinterfragt ob dieser mysteriöse „demographische Wandel“ überhaupt so stattfinden wird. Mir fehlten damals die Argumente, doch gestern habe ich auf den Nachdenkseiten viele interessante Infos zu dieser Thematik gefunden. V.a. dieses PDF sollte eine stärkere Verbreitung finden.

Ich bezweifle nicht, dass es mehr und mehr ältere Menschen gibt. Wer mit offenen Augen durch die Welt läuft wird dies erkennen. Was ich nicht akzeptiere ist das der „demographische Wandel“, mit dem so viele wichtige Entscheidungen begründet werden, nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wird und werden darf.

Grenzenloses Wachstum gibt es in der Natur nicht. Vielleicht sollte man sich wie bei insolventen Firmen mit der Thematik des Gesundschrumpfens auseinandersetzen, anstatt den Status Quo mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten?

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